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    <updated>2026-07-19T21:28:13+02:00</updated>
    
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            <title type="text">IWA &amp; Outdoor Classics Bingo 2024</title>
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                                            Das diesjährige IWA Bingo!
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                 Hier gibt es das IWA Bingo 2024!  Download PDF:  Hier klicken!    
   
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                            <updated>2024-02-27T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Führverbot von Messern - Waffenrecht</title>
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                                            Führverbot von Messern - Waffenrecht
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                 Führungsverbot gemäß § 42a Waffengesetz (WaffG) 
 Das Führen von Anscheinswaffen und Messern ist gemäß dem Waffengesetz untersagt. Verstöße gegen § 42a WaffG stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Euro geahndet werden können. Die Polizei kann die betreffenden Messer beschlagnahmen, und in einigen Fällen kann eine Anklage wegen illegalen Waffenbesitzes drohen. Da für Anscheinswaffen und Messer kein Waffenschein erforderlich ist, ist das Führen dieser Waffen generell verboten. Personen, die aus beruflichen Gründen oder aus anderen legitimen Interessen auf das Führen von Messern angewiesen sind, haben jedoch die Möglichkeit, eine behördliche Ausnahmegenehmigung zu beantragen. 
 Gemäß § 42a I Nr. 3 WaffG ist das Führen von Messern mit einhändig feststellbarer Klinge, auch bekannt als Einhandmesser, verboten. Feststehende Messer sind verboten, wenn die Klingenlänge 12 Zentimeter überschreitet.   Es gibt jedoch Ausnahmen von diesem Verbot, wie z. B.: 
 
 Theateraufführungen 
 Foto-, Film- oder Fernsehaufnahmen 
 Brauchtumspflege   
 
 Ein weiterer Ausnahmefall ist der Transport des Messers in einem verschlossenen Behältnis, wie einer Tasche oder einem Reisekoffer. In solchen Fällen ist der Transport erlaubt, da das Messer nicht griffbereit ist und somit ein geringeres Gefahrenpotenzial aufweist. Das Führen von Messern kann auch erlaubt sein, wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt. Die Beurteilung eines &quot;berechtigten Interesses&quot; basiert auf einer Abwägung der Interessen im Einzelfall und ob die Allgemeinheit das Führen des Messers als nicht verwerflich ansieht. Beispielsweise kann ein Tortenmesser mit langer Klinge für ein Picknick im Park oder ein langes Messer zum Ausnehmen von Fischen an Flüssen verwendet werden. § 42a III WaffG führt einige beispielhafte Ausnahmesituationen auf, bei denen ein &quot;berechtigtes Interesse&quot; vorliegt, wie die Nutzung des Messers für berufliche Zwecke, Sport oder Brauchtumspflege, z. B. im Zirkus oder bei Festumzügen. Es ist wichtig, dass Privatpersonen unterscheiden, ob nur das Führen des Messers verboten ist oder ob bereits der Erwerb des Messers strafbar ist. Ein berechtigtes Interesse besteht nicht, wenn das Messer zu Verteidigungszwecken getragen wird. 
 Das Führungsverbot für Messer dient dem Zweck, die Sicherheit zu erhöhen. Messer werden häufig als Alternative zu Schusswaffen von Kriminellen eingesetzt. Das Führen von Messern einer bestimmten Größe und Funktionsweise soll durch § 42a WaffG der Polizei erleichtert werden. Das Verbot gilt insbesondere auf öffentlichen und privaten Veranstaltungen wie Konzerten oder Volksfesten, wobei Veranstalter das Hausrecht nutzen können, um das Führen von Messern weiter einzuschränken. Es ist wichtig zu beachten, dass § 42a WaffG ausschließlich den öffentlichen Raum betrifft. 
 Die rechtliche Situation in Bezug auf Messer variiert in Deutschland je nach Klingenlänge und Bauweise. Der Erwerb von Klappmessern ist in Deutschland erlaubt, während das öffentliche Führen von feststellbaren Einhandmessern untersagt ist, sofern der Klappmechanismus das Einhändigfeststellen der Klinge ermöglicht. Pfadfinder- und Fahrtenmesser dürfen in der Öffentlichkeit nur geführt werden, wenn ihre Klingenlänge 12 Zentimeter nicht überschreitet. Bei Taschenmessern ist die Funktionsweise von entscheidender Bedeutung. Wenn sich die Klinge nur mit beiden Händen ausklappen lässt, unterliegen Taschenmesser nicht dem Waffengesetz. Teppichmesser und Tauchermesser fallen unter das Waffengesetz, wenn ihre Klingenlänge 12 Zentimeter überschreitet. Im Zweifelsfall können Messereigentümer sich an die Waffenbehörde oder das Bundeskriminalamt wenden, um Auskunft darüber zu erhalten, ob das jeweilige Messer in der Öffentlichkeit geführt werden darf. 
 Es gibt bestimmte Messerarten, deren Funktionsweise grundsätzlich verboten ist. Dazu gehören: 
 
 Butterflymesser 
 Faustmesser 
 Fallmesser 
 Springmesser 
 Balisongmesser 
 Frontspringmesser   
 
 Einige Messerarten, die zu Hause erlaubt sind, dürfen jedoch nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. Dies betrifft beispielsweise Sushi- oder Küchenmesser mit einer feststehenden Klinge über 12 Zentimeter sowie Einhandmesser, deren Klinge mit einer Hand feststellbar ist. 
 Das &quot;Führen&quot; eines Messers liegt vor, wenn man tatsächliche Gewalt über das Messer ausübt. Dies ist außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräumen, Schießstätten oder befriedeten Besitztümern relevant. Wenn jemand ein Messer in einer Gartenlaube oder auf einem Privatgrundstück trägt, befindet er sich nicht in der Öffentlichkeit. Sobald jedoch die Straße oder der Bürgersteig betreten wird, greift § 42a WaffG unmittelbar. Der Eigentümer muss das Messer bewusst bei sich tragen, um als &quot;führen&quot; eingestuft zu werden. Wenn jemand heimlich ein Messer untergeschoben bekommt, hat er es nicht geführt. 
 Das Bundeskriminalamt bietet Informationen darüber, wann ein Messer als Werkzeug oder Waffe eingestuft wird. Das entsprechende Dokument ist unter folgendem Link abrufbar: 
  https://www.bka.de/SharedDocs/FAQs/DE/Waffenrecht/waffenrechtFrage03.html  
 Gemäß dem BKA dürfen verbotene Spring- und Fallmesser ausnahmsweise als Rettungsmesser geführt werden, jedoch darf die Klinge in solchen Fällen maximal 8,5 Zentimeter lang sein. Beide Messerarten müssen über einen durchgehenden, geraden Rücken und eine zur Schneide hin verjüngte Klinge verfügen. Darüber hinaus muss das Rettungsmesser hinter der abgerundeten Klingenspitze eine hakenförmige Schneide aufweisen. Die gebogene Schneide darf maximal 60 Prozent der Klingenlänge betragen und muss einen wellenförmigen Schliff aufweisen. Messer, die als Sportgeräte genutzt werden, fallen nicht unter das Waffengesetz. Dies gilt beispielsweise für Wurfmesser in Zirkussen, solange ihre Klingenlänge ebenfalls den Schwellenwert von 12 Zentimetern nicht überschreitet. 
 Gemäß § 42 V WaffG haben die Bundesländer die Möglichkeit, das Führen von Waffen und Messern in bestimmten Zonen zu verbieten. In solchen Fällen basiert das Führungsverbot nicht auf dem Waffengesetz, sondern auf den jeweiligen Landesgesetzen, die in der Regel im Polizei- und Ordnungsrecht verankert sind. Gemäß § 42 WaffG dürfen Hieb- und Stoßwaffen, einschließlich Messer, bei Volksfesten, Sportveranstaltungen, Ausstellungen, Messen, Märkten und ähnlichen Veranstaltungen nicht geführt werden. Diese Regelung gilt nicht für Schulen, Diskotheken und ähnliche Orte. Veranstalter können jedoch von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und das Mitführen von Messern verbieten, was in den meisten Diskotheken oder Schulen der Fall ist. Gemäß dem Versammlungsgesetz dürfen bei Demonstrationen keine Gegenstände mitgeführt werden, die zur &quot;Verletzung von Personen geeignet&quot; sind, weshalb das Mitführen von Messern absolut verboten ist. 
 Die praktische Anwendung der Gesetze gestaltet sich aufgrund der Vielzahl von Lebenssituationen schwierig. Gesetzestexte werden bewusst offen gestaltet, um auf jede denkbare Situation angewendet werden zu können. Die verklausulierten Paragraphen und Ausnahmeregelungen können den Leser schnell überfordern. Gerichte legen die Gesetze jedoch in der Regel sehr restriktiv aus. Die Frage, ob ein Messer geführt werden darf oder nicht, wird in einem möglichen Prozess nach dem gesunden Menschenverstand beurteilt. Es ist unwahrscheinlich, dass beispielsweise ein großes Brotmesser, das offen im Picknickkorb liegt, zu einem Bußgeld führt. Gleiches gilt für das Klappmesser eines Rentners, der Tauben am See füttert, oder das Steakmesser aus dem Discounter, das nach Hause transportiert wird. Die Polizei und die Gerichte werden nur tätig, wenn ein konkreter Gefahrenverdacht besteht, und in den meisten Fällen bleibt es bei einer Verwarnung, wenn ein eindeutiger Verstoß vorliegt. 
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                            <updated>2023-06-03T00:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">IWA Bingo 2023</title>
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                                            IWA Bingo 2022
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                 Das IWA Bingo 2023 ist da!&amp;nbsp;  Hier zum Download als PDF:  Klick mich!&amp;nbsp;  und hier als .JPG Datei:  Klick mich!  
   
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                            <updated>2023-02-27T20:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Geschichte hinter dem privaten Waffenbesitz in Deutschland | GermanGunWor...</title>
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                                            In diesem Beitrag beleuchten wir die Geschichte, rund um den privaten Waffenbesitz von Jägern, Sportschützen und Waffensammlern in Deutschland (ab 1945 bis heute). Hierbei gehen wir im Schwerpunkt auf die Zusammenhänge zwischen unserer Gesellschaft, Politik und Medienlandschaf...
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                <![CDATA[
                    
 &amp;nbsp; 
  Zum lesen... 
 
 &amp;nbsp; 
 Servus Freunde der Teilchenbeschleunigung!     Waffen sind etwas Schlimmes und gehören verboten!     Dies denken zumindest viele in Deutschland, wenn es um das Thema Schusswaffen geht. Wir haben uns die Frage gestellt, weshalb das so ist und vor allem was dahintersteckt.    Zu welchen Schlussfolgerungen wir gekommen sind, erfahrt Ihr jetzt!     -INTRO-    Ok, was jetzt kommt ist ein recht trockenes Thema und ich weiß, dass ich mit meiner Wahrnehmung der Geschichte und Umstände sicherlich auch einiges an Kritik einfahren könnte. Daher sage ich vorab, dass ich nicht den Anspruch hege, hier irgendjemand von meiner Sichtweise zu überzeugen, aber ich möchte, dass man darüber nachdenkt.     Es wird etwas anspruchsvoller werden, aber deshalb nicht weniger interessant. Legen wir also los mit der Wahrnehmung von Schusswaffen in unserer Gesellschaft.    Die Grundlage hier ist nicht wirklich komplex. Als Deutsche haben wir geschichtlich betrachtet bis 1945 durch das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg viel Unheil über die Welt, als auch unsere eigene Bevölkerung gebracht.     Daraus entstand ein klares „NIE WIEDER“ bei unserer Bevölkerung, welches auch deutlich in Zusammenhang mit Schusswaffen betrachtet wird. Deutschland war nach 1945, wie auch z.B. Japan, sehr pazifistisch geprägt, weil schlichtweg das Wissen über die Bedeutung und Wirkung von Krieg sehr frisch und überall präsent war und wer anderer Ansicht war, musste sich ganz schnell den Verhörräumen der Alliierten stellen.&amp;nbsp;     Auch die Alliierten erließen am 7 Januar 1946 den Kontrollratsbefehl Nr.2, welcher jeder Person als auch Behörde den Waffenbesitz in Deutschland strikt verbot.    Es ging aber nicht lange und das Waffenverbot bröckelte. Was ist also geschehen? 
 Naja, die Weltgeschichte hat den vom Krieg gebeutelten Menschen keine Pause gelassen, denn schon 1947 begann der „Kalte Krieg“.&amp;nbsp;     Die Alliierten standen also vor mehreren Problemen. Die Front des kalten Kriegs ging durch Deutschland und weder die Westalliierten noch die Sowjets konnten sich eine pazifistische Haltung der Deutschen leisten.     Auf der einen Seite musste man die eigenen Besatzungstruppen von hoheitsrechtlichen, innerdeutschen Aufgaben entlasten, auf der anderen Seite wäre es dumm gewesen, uns Deutsche nicht für Verteidigungs- und Sicherungszwecke zu nutzen.     Also wurde 1950 die Durchführungsverordnung Nr.10 erlassen, welche sportliche Büchsen bis Kaliber 8mm und Flinten bis Kaliber 12 und einer Magazinkapazität von 5 Schuss, den Sportschützen erlaubte. Auch die bis dato entwaffnete Polizei und der neu gebildete Grenzschutz erhielten wieder einzellader Kurzwaffen.    Es folgte die Souveränität West-Deutschlands 1952, mit der das Reichswaffengesetz wieder Gültigkeit erlangte, darauf das Bundesjagdgesetzt von 1953, Gründung der Bundeswehr 1955 und dann fielen 1956 noch weitere Hürden, welche den Waffenbesitz für Privatpersonen erheblich erleichterten.    Ich möchte gar nicht so ins Detail gehen, was die Abläufe dieser Zeit angeht, sondern viel mehr auf den Grund eingehen.    Objektiv betrachtet ging es schlichtweg darum, dass man Deutschland wieder bewaffnen wollte. Und damit meine ich nicht nur das Militär und die Polizei, sondern auch die Bevölkerung.     Und hier sind wir meiner Meinung nach schon beim ersten Punkt der Geschichtsverfälschung angelangt. So zu tun, als ob privater Waffenbesitz zu dieser Zeit schlichtweg nur einen Hintergrund in Form von „Sportschießen“ und „Jagd“ hatte, ist falsch. Vielmehr ging es darum die Hardskills der durchaus noch kriegserfahrenen Bevölkerung zu erhalten und die der nachrückenden Generationen zu bilden.    Im Westen hat man es über freiwillige Jagd- und Sportvereine geregelt, während man im Osten auf Waffenausbildung in den Schulen setzte, gemeinsam hatten beide die Wehrpflicht. Das können wir aktuell übrigens wieder in Ländern wie Polen beobachten, bei denen anhand der Bedrohungslage durch Russland genauso vorgegangen wird.    Daraus ergibt sich ein klares Bild, welches deutlich macht, dass ein bewaffneter Teil der Bevölkerung von den Besatzungsmächten als auch unserer damaligen politischen Führung gewünscht und in das Verteidigungskonzept des Landes eingearbeitet war – auch wenn dies so, nie offiziell kommuniziert wurde.    Im Endeffekt ging man auf beiden Seiten hin und rief das Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ aus, hatte aber durchaus verstanden, dass die Folge sein könnte, dass „wer Schwerter zu Pflugscharen macht, auch Gefahr läuft demnächst den Acker für den Feind zu pflügen!“    Dieses verwirrende Spiel der Politik aus „Nie wieder Krieg“ nach außen zu kommunizieren, aber völlig anders nach innen zu handeln, hatte auch seine Effekte auf unsere Bevölkerung. 
 &amp;nbsp; 
 Altnazis spielte dies natürlich voll in die Karten. Egal ob in unseren Behörden oder in den Schützen- und Jagdvereinen, hier lebte man sich gerne auch ideologisch aus. Objektiv gab es aber auch keine andere Lösung, denn weder die Behörden, noch die Bundeswehr, noch private Schützenorganisationen hätte man mit unerfahrenen 18 Jährigen Generälen, Richtern, Kommissaren, Offizieren und Jungschützen aufbauen können.    Hatten wir also in der Gründungszeit der Bundesrepublik als auch der DDR ein Problem mit Nazis? Ganz klares JA!     Auch dies wirkte bei der Bevölkerung polarisierend. Die welche pazifistisch eingestellt waren, sahen plötzlich die Nazis des NS-Regimes genau auf denselben Positionen wie zuvor, nur dass eine andere Uniform getragen wurde. Und wenn es keine Uniform war, sah man den Nachbarn, der seine Hand nicht oft genug nach rechts ausstrecken konnte, wieder an den Stammtischen der Schützen- und Jagdvereinen sitzen.     Dies polarisierte ganzklar, und aus möglichen Graustufen bei den Ansichten darüber, wurde ein schwarz/weiß denken, auch wenn es damals noch eine starke Mitte gab. Vehement gegen Waffen sein, drückte aus, dass man gegen diese Personen war und die Angst hegte, dass alte Strukturen wieder aufkommen könnten.     All dies kann man nachvollziehen. So wurden auch viele der weißen Generation (also der direkten Nachkriegsgeneration) von ihren Eltern sehr pazifistisch erzogen oder verspürten Abneigung gegen deren Taten im Krieg, was letztlich meiner Meinung nach die Spitze in der 68er Generation fand.     Als diese Generation in den Startlöchern stand, waren anhand der Abneigung zu den als „rechts“ betrachteten, staatlichen Institutionen der Exekutive, natürlich viele Berufe im juristischen, journalistischen, akademischen und sozialen Bereich als auch dem Bildungswesen interessant.     Bedeutet, Berufe wie z.B. Lehrer, waren in den 60ern und 70ern sehr stark mit Pazifisten und in verschieden ausgeprägten Stufen, auch linksorientierten Teilen der Bevölkerung überlaufen und mit Verlaub gesagt, sind sie dies grundlagenbedingt teilweise noch heute. In vielen Bereichen trieb sich dieses System selbst an und hatte auch Einfluss auf uns alle. Es ist also wenig verwunderlich, dass z.B. ich in meiner Schulzeit der 80er und 90er Jahre durchgängig das Thema 2. Weltkrieg mit dem Schwerpunkt „was wir als Deutsche alles verbrochen haben“, hatte.     Die weiterhin aktuelle Behauptung, vor allem aus rechten Kreisen, „Wir würden bis heute von den Amerikanern über unser Bildungssystem erzogen“, sehe ich aus genau dieser Herleitung nicht. Unser bis heute recht pazifistisches und durchaus auch eher links der Mitte zu betrachtendes Bildungssystem ist lediglich die logische Folge der Geschehnisse und Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs, sowie der Reaktion und Handlungsweise unserer Bevölkerung darauf.     All dies sorgte dafür, dass es in Bezug auf die Betrachtungsweise von Schusswaffen, einen klaren Bruch in der Bevölkerung gab und bis heute gibt. Viele dieser anfänglichen Probleme konnte man über Gesetze, Aufklärung und Verständnisbildung entschärfen und ist heute noch dabei dies zu tun.    Der größte Einschnitt jedoch kam 1989 mit dem Mauerfall und dem Wegfall des militärischen und politischen Gegners in Form der Sowjetunion. Wir Deutsche und das westliche System standen plötzlich ohne Feind da!    Ohne einen solchen Feind wie den Warschauer Pakt, wird es aber auch schwer auf politischer Ebene seinem Volk hohe Ausgaben für Rüstung, Grenzschutz, Geheimdienste, Polizei und und und zu begründen. Besagte Behörden wurden also finanziell und personell geschrumpft. Kam noch die Europäische Union und somit die Verkleinerung des Bundesgrenzschutzes hinzu und nicht zuletzt das ständige Reduzieren und letztliche aussetzen der Wehrpflicht.    Während man zuvor also noch weite Teile der Bevölkerung bei dem Thema Verteidigung und dem notwendigen Sicherheitsverständnis über die Berufe und vor allem die Wehrpflicht sensibilisieren konnte, fiel hier ein Großteil der gesellschaftlichen Verwurzlung einfach weg. Somit nicht zuletzt auch die Affinität zu Schusswaffen, welche über diese Berufe oder die Wehrpflicht bei so manchem gebildet wurde.     Egal wie man es betrachten und kommunizieren will, das Thema Schusswaffen steht immer mehr oder weniger in Verbindung mit unserem Militär und den Behörden.    Das bedeutet jetzt auf keinen Fall, dass Sportschützen und Jäger sich aus Nationalisten und Rechten Kreisen zusammensetzen. Zu leugnen, dass es diese dort nicht gibt, wäre aber ebenfalls falsch. Vielmehr hat auch hier die Besetzung von Schlüsselpositionen, in z.B. Bildungsbereichen, durch besagte, eher mitte links geprägte Lehrer, ihre Wirkung nicht verfehlt.    Sportschützen und Jäger müssen anhand der Gesetze in Vereinen und Verbänden, und somit auch auf sozialer Ebene, organisiert sein. Die extremen Spitzen nach rechts wurden durch die Entwicklung unserer Gesellschaft deutlich minimiert.     In anderen Worten ausgedrückt, man findet in den Reihen der Privatwaffenbesitzern nur noch wenige die man als Nazis bezeichnen kann. Diejenigen welche sich derartig hervortun, wird meist ganz schnell der Zahn gezogen. Die Verbände, Vereine und auch der Großteil der Schützen haben automatisch, aus Überzeugung und Notwendigkeit, ein System entwickelt, welches es Extremisten enorm schwer macht davon zu partizipieren und vor allem sich darin zu etablieren. Auf der einen Seite, weil die Generation die gerade am Drücker ist, selbst von der Richtigkeit dieses Vorgehens überzeugt ist, auf der anderen Seite, weil man auch Angst um sein Hobby, Sport und Beruf hat.     Logischerweise und hergeleitet aus meiner Erklärung, hat sich die Haltung der Bevölkerung gegenüber den Schusswaffen nicht geändert, im Gegenteil, die Abneigung wurde noch stärker, weil wie gesagt die gesellschaftliche Verwurzlung zu Artverwandten Berufen und in das Schützenwesen hinein, erheblich geringer wurde und auch die vielen Jahre, in denen man sich vorstellte auf einem rosa Ponnyhof der weltpolitischen Bedrohungslage zu leben, ebenfalls ihre Spuren hinterließen.&amp;nbsp;     Unsere Politik war ab dem Mauerfall nicht mehr von einer Bedrohungslage des Warschauer-Pakts umfasst. Die Bedrohungslage für unser Volk war immer hinter mehreren Ländern und somit weit weg. Auch die Politiker wurden in einer friedlichen Gesellschaft groß und die Erinnerungen, an das was viele Jahre im Kalten Krieg galt, verblassten.     Die kalten Krieger der Politik wurden immer weniger und somit auch das Verständnis, weshalb es notwendig ist das Militär und das Volk wehrhaft zu halten. Vielmehr glaubten die folgenden politischen Generationen selbst an besagten rosa Ponnyhof. Dies führte aber auch dazu, dass privater Schusswaffenbesitz auf politischer Ebene immer mehr als Bedrohung angesehen wurde und nicht mit dem eigentlichen Ursprungsgedanken, nämlich der Integration in die Verteidigungsstrukturen und als Bestandteil zum Erhalt der Wehrfähigkeit.     Persönlich bin ich sogar davon überzeugt, dass heutige Politiker, dies beim Thema privater Schusswaffenbesitz, nicht einmal ansatzweise noch im Hinterkopf haben.    Für die Waffenbesitzer kam es aber noch dicker. In den 90er bis heute, änderten sich viele weitere Dinge, welche sich negativ auf die Betrachtungsweise des privaten Waffenbesitzes auswirkten, denn das Informationszeitalter nahm Fahrt auf, und die 68er Generation war nun von der Altersstufe her in den höchsten politischen Ämtern angekommen.&amp;nbsp;     Zusammengefasst bekam das Schiff Schlagseite nach Backbord, denn das gesellschaftliche und politische Gegengewicht, für eine ausgewogene Betrachtung der Thematik, nahm ab.    Gleichzeitig wurde unsere Gesellschaft aber auch viel schnelllebiger, roher und erbarmungsloser. Unser Kapitalismus musste sich nicht länger gegen den Sozialismus behaupten und wurde in sich und gegenüber den Menschen härter und kälter.     Jetzt fragt Ihr Euch sicher, was das mit dem Thema zu tun hat? Das möchte ich Euch gerne erklären.    Während früher in einer Familie nur ein Beruf gereicht hat, um diese über Wasser zu halten, gilt dies in den meisten Fällen heute nicht mehr. Die Schere zwischen Arm und Reich wurde größer und auch das Familienbild hat sich geändert. Dies hat zur Folge, dass es heute ganz normal ist, dass man mehrere Jobs und somit auch weniger Zeit hat, die Anzahl alleinerziehender stark anstieg, hohe Scheidungsraten und und und...     All das führt wiederum zu weniger Zeit für Erziehung, Wertevermittlung, niedrigerem Bildungsniveau und vor allem einem höheren Egoismus der gesamten Gesellschaft.     Und genau in diesen Benzintank der sozialen und zwischenmenschlichen Verrohung wirft man nun noch zwei Streichhölzer.     Streichholz nummer 1 – das Privatfernsehen, welches mit seinen Talkshows Menschen mit einfacherem Bildungshintergrund die Legitimierung gibt, dass assig sein voll ok ist.     Streichholz nummer 2 – das Smartphone und das Internet, das nun auch bisherige Bildungsverweigerer erreicht und ihnen eine Stimme gibt.    Man verzeihe mir meine soziale Inkompetenz bei dem Thema, aber was ich damit ausdrücken möchte ist, dass früher der Alpha Kevin sich einen feuchten um Politik und Nachrichten scherte, während er heute mit der Jogginghose auf dem Weihnachtsmarkt auf die neusten, reißerischen Berichte aus aller Welt anspringt und sich dazu auch ohne das notwendige Wissen und Verständnis äußern kann – ergo er seine Dummheiten über Andere multipliziert.    Das löst in vielen Bereichen erhebliche Probleme aus, nicht nur dieses Thema betreffend.    Während also früher Dinge wie Schulmassaker, Amokläufe und Gewalt an sich, völlig anders und viel verzögerter und weicher und nicht die Gesellschaft durchdringend wahrgenommen wurden, hat man derartiges binnen weniger Minuten auf dem Handy und ist es aus Film und Fernsehen eh schon gewöhnt.    Die Medien hingegen haben die Zeichen der Zeit und die Möglichkeiten des Informationszeitalters nicht mit der nötigen Verantwortung angenommen, sondern viele ihrer Werte gegen Auflagengröße und Gewinne eingetauscht.     Bedeutet, dass je spektakulärer und reißerischer etwas dargestellt wird, man eben nun auch die Zielgruppe erreicht, welche in den Jahrzehnten zuvor, kaum Interesse zeigte. Diese Zielgruppe ist nicht gerade klein und es steckt viel Geld dahinter, welches man mir ihr machen kann.    Es ist also wenig verwunderlich, dass Amokläufe und Schulmassaker in einer Art und Weise dargestellt werden, dass diese noch bis zum letzten Bürger in Form einer massiven Flut an Beschallung durchdringen. Klar hat das auch irgendwo Vorteile, so ist das Smartphone und Internet die beste Waffe gegen Analphabetismus weltweit geworden.    Persönlich melde ich aber erhebliche Zweifel daran an, dass Amokläufe wie in Erfurt oder Winnenden überhaupt passiert wären, wenn Vorfälle wie im US Amerikanischen Columbine überhaupt erst diese mediale Durchdringung aller Gesellschaftsschichten erfahren hätte und eben nicht in eine Zeit der egoistischen Verrohung und sozialen Ausgrenzung, durch die wirtschaftlichen Bedingungen, gefallen wäre.    Anders ausgedrückt, den Plot für solch schreckliche Taten, lieferten erst die Medien. Eine instabile Persönlichkeit sieht in solchen Meldungen und zur heutigen Zeit nämlich eine Möglichkeit es all denen die vermeintlich gegen einen sind und weshalb es einem selbst so scheiße geht – es zu zeigen! Hätte man sich früher also allein vor den Zug geworfen, spricht man heute im Fachjargon von erweitertem Suizid.    Die Spirale dreht sich also selbst an. Auf Nachrichten folgen Ideen, auf Ideen folgen Taten, auf Taten folgen neue Nachrichten.    Dies muss man ganz klar als Schattenseite des heutigen Journalismus betrachten. Dagegen etwas machen wird aber schwer, denn letztlich ist die Pressefreiheit das höhere Gut und die negativen Effekte dabei müssen wir als Gesellschaft hinnehmen.    Die subjektive Wahrnehmung der Bedrohungslage durch unsere Bevölkerung ist durch die schiere Masse erheblich verzerrt und dieses Zerrbild wird von den Medien auch gezielt und reißerisch befeuert. Der Optimismus der 90er wandelte sich langsam, aber stetig, nur ein Jahrzehnt später in eine Art gefühlter Dystrophie. Dies sorgte auch dafür, dass wir unsere gesellschaftliche Mitte zugunsten von extremen Ansichten erheblich schmälerten.     Wir finden kaum mehr normale Ansichten, die nicht stark in eine linke oder rechte Richtung abdriften, denn auch die Politik hat sich auf die neue Gangart der nach Superlativen süchtigen Gesellschaft eingeschossen. Bist Du nicht dafür, bist Du dagegen. Bist Du nicht links, bist Du rechts. Bist Du nicht für extreme Umweltschutzmaßnahmen, bist Du gegen Umweltschutz. Bist Du nicht für Waffen, bist Du gegen Waffen!    Das sieht man im Umgang mit dem Thema Legalwaffenbesitz ganz deutlich. Es ist ein stark politisiertes Thema, welches reißerisch wie selten andere Themen in den Medien und der Politik verarbeitet wird.    Tatsachen interessieren das einfache Volk nicht, denn diese sind nicht spektakulär genug, um damit Schlagzeilen oder Politik zu machen. In vielen Bereichen ist die Kriminalstatistik erheblich besser geworden, aber es fühlt sich an wie das Gegenteil.    Habt Ihr z.B. gewusst, dass es in Deutschland unter 0,9 Tote auf 1 Million Einwohner durch Schusswaffen gibt? Im Gegenzug aber 911 Tote auf 1 Million Einwohner in Bezug auf Alkohol und Drogenmissbrauch?     Ich meine, stellt Euch dies nur mal vor!? Wenn Du aber draußen jemanden fragst, wo er die größere Bedrohung sieht, wird er im Regelfall die Schusswaffen nennen.    Ich kann aber noch einen draufsetzen. Von den 0,9 Toten durch Schusswaffen auf 1 Million Einwohner (Stand 2019), wurden wiederum nur geschätzte 0,2% durch Legalwaffenbesitzer getötet, während der Rest durch illegal besessene Schusswaffen starb. Eine Schätzung deshalb, weil die 0,2% an Legalwaffenverstößen nur bis 2014 vom Bundeskriminalamt in der Kriminalstatistik ausgewertet wurden.     Böse Zungen behaupten, dass es politisch nicht erwünscht war, dass man statistisch nachweisen konnte, dass wir in Deutschland nicht wirklich ein Problem mit Legalwaffenbesitzern in Form von Sportschützen, Jägern und Sammlern haben.    Ich will jetzt nicht für Euch ausrechnen, was 0,2% von 0,9 Toten durch Schusswaffen auf 1 Million Einwohner sind, das würde kannibalistische Züge annehmen. Dabei noch nicht einmal Suizide von Legalwaffenbesitzern ausgenommen. Bedeutet also, wenn z.B. ein Jäger auf die derbste Art und Weise durch Krebs am langsamen Verrecken ist und sich dann entscheidet durch seine Schusswaffe das Leben zu nehmen, dann ist dieser ebenfalls in der Statistik der Toten durch Schusswaffen.    Fakt ist dadurch aber, dass wir effektiv kein relevantes Problem mit Legalwaffenbesitzern haben. Dies möchte aber weder die Presse noch die Politik so darstellen, denn solange das Volk meint wir hätten ein Problem, ist das Thema ein effektives Werkzeug um Auflagen, Reichweite und Wählerschaft zu erhöhen.    Denken wir aber weiter... Auf Grundlage dieser Statistik wird etwas Anderes ebenfalls recht klar. Sämtliche Verschärfungen des Waffengesetzes werden gegen illegal besessene und für Gewalttaten eingesetzte Schusswaffen, absolut nichts bringen.     Man prügelt letztlich aus populistischen und politischen Gründen eben nur auf die ein, welche das eigentliche Problem nicht darstellen – nämlich die Legalwaffenbesitzer. Das Gesetzesverschärfungen Kriminelle nicht plötzlich davon abhalten werden, weiterhin illegal Schusswaffen zu erwerben und damit Straftaten zu begehen, sollte ebenfalls jedem bewusst sein.     Bedeutet also, Waffengesetzverschärfungen sorgen lediglich dafür, dass sich das Volk besser fühlt, meint es hätte Wirkung, man würde etwas verbessern, aber die Realität völlig anders ausschaut.    Man entschuldige meinen Zynismus, denn breite Teile unseres Volks sind nicht wirklich schlau und fordern diese Form der Schlagzeilen und Politikmache genauso ein.     Medial und politisch werden dann gerne Birnen mit Äpfeln verglichen. Als Beispiel und Angstmache, dient immer wieder die USA und die Geschehnisse dort drüben, obwohl die Situation nicht im Ansatz mit Deutschland vergleichbar ist.     Sozial, kulturell und politisch unterscheiden sich die US Amerikaner erheblich von uns. Vor allem das allgemeine Bildungsniveau, welches massiven Einfluss auf die Kriminalitätsrate und Bereitschaft dazu nimmt, ist deutlich unter dem von Deutschland.     Die vergleichbaren Alternativen, sind aber politisch und medial, aus zuvor genannten Gründen nicht erwünscht. Objektiv müsste man hingehen und Länder mit ähnlichem, kulturellen Hintergrund und Bildungsniveau mit Deutschland vergleichen. Als Beispiel nenne ich die Schweiz, deren pro Kopf Anteil an Schusswaffen in etwa demselben Niveau wie hier in Deutschland entspricht und deren Bildungsniveau vergleichbar ist. Von diesen Ländern hört man kaum etwas in Bezug auf Schusswaffenvergehen mit legal besessenen Waffen! Komisch!?    Warum also orientiert man sich an einem Land, dessen pro Kopf Anteil an Schusswaffen mehr als das Dreifache ist, das Bildungsniveau deutlich niedriger und die Verrohung der Gesellschaft erheblich größer? Es macht doch objektiv keinen Sinn sich daran zu orientieren… es sei denn man möchte dies gezielt so. Birnen mit Äpfeln eben.    Ich muss aber auch die Lanze irgendwo mit den Schusswaffengegnern brechen. Das Waffengesetz in Deutschland ist sehr streng und dies (einige Schusswaffenbesitzer werden mich für diese Aussage hassen) ist auch irgendwo ok… auch wenn wir bereits ein paar Verschärfungen zuvor damit hätten aufhören sollen.    Ich möchte eben nicht wie in den USA davon ausgehen müssen, dass anhand der Gesetze jeder Depp eine Knarre in der Tasche hat oder ich an jeder Ecke überfallen werden kann. Aber genau das machen unserer Gesetze hierzulande in Bezug auf den Legalwaffenbesitz bereits seit langem enorm schwer.     Vielmehr befindet sich die offene Baustelle im Bereich der illegalen Schusswaffen, über die man besser Herr werden muss und dem besseren Umsetzen des bereits geltenden Waffengesetzes. Wir haben bereits alle Werkzeuge um es zu verbessern, wir nutzen diese nur nicht!    Bedeutet, wenn ein bekannter Wilderer Polizisten erschießt, muss man schon die Frage stellen, weshalb er überhaupt noch Schusswaffen besitzen konnte, obwohl diese eingezogen hätten werden müssen. Wenn ein Student in den Hörsaal läuft, mit im Ausland legal erworbenen Waffen, muss man die Frage stellen, wie so etwas unterbunden werden kann.    Es bringt aber in keinem Fall etwas, danach zu rufen das Waffengesetz zu verschärfen, obwohl dieses bereits all diese Fälle bei Beachtung oder besserer Prävention durch die Behörden, verhindern hätte können.&amp;nbsp;&amp;nbsp;     Wie gesagt, besagte Rufe nach Waffengesetzverschärfungen bringen absolut keinen Mehrwert an Sicherheit, sondern lediglich einen Mehrwert für die Medien und Politik, welche ein Zugewinn an Sicherheit vorgaukelt, aber tatsächlich Quote und Wählerstimmen sammeln möchte. Gesehen wird dies aber von der Mehrheit der Bevölkerung schlichtweg nicht.    Als Beispiel der Kurzsichtigkeit unserer Bevölkerung benenne ich jetzt nur einmal gängige Erziehungsmethoden. Der kleine Kevin darf nicht mal mehr eine Wasserspritzpistole in die Hand nehmen, weil das für viele schon unter Kriegsspielzeug fällt und Schusswaffen darstellt. Räuber und Gendarm spielen wurde äußerst fragwürdig und Cowboy und Indianer geht schon gar nicht mehr, weil es eine Verharmlosung eines Genozids oder kulturelle Aneignung darstellen soll.     Dieselben Eltern haben aber kein Problem damit, mit dem kleinen Kevin auf Ritterspiele oder den Mittelaltermarkt zu gehen, fröhlich beim tjosten und lanzenstechen mitzujubeln und ihm danach ein Schaumstoffschwert oder ein Buch über die Ritterzeit zu kaufen.    Ehrlich? Schusswaffen sind böse aber die Darstellung wie man sich im Mittelalter irgendwelche Gliedmaßen mit dem Schwert abschlug, sich auf die derbste Art und Weise erstach oder mit einem Morgenstern die Birne zermatschte sind gesellschaftlich akzeptiert und völlig ok?     Auch wenn ich hier jetzt selbst übertreibe, hoffe ich doch sehr, dass ich die Diskrepanz dahinter aufzeigen konnte.&amp;nbsp;     Ich kann hier viele, für mich unverständliche Beispiele nennen.     Warum z.B. nur von Schusswaffenvergehen berichtet wird, es aber den Menschen egal ist, wie viel Schusswaffen in den Händen unserer Behörden und des Militärs für den Schutz und das Überleben von Menschen sorgen, für die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie, dem Schutz unserer Freiheit und Rechte... usw.. Das alles leisten Waffen ebenfalls, wird in diesem Kontext aber immer unter den Tisch gekehrt.    Ich bin aber auch beim Thema Pazifismus recht nüchtern. Denn diesen halte ich persönlich für einen Wunschtraum der alleine durch die menschlichen Eigenschaften immer ein solcher bleiben wird. Klar wünsche ich mir auch eine friedliche Welt, denn den Haufen an Scheiße den wir gerade erleben müssen, ist auch für mich als wache und analysierende Person, kaum zu ertragen. Das ändert aber leider nichts daran, dass Träume nur Träume sind und wir in der Realität leben, handeln und entscheiden müssen.    Wäre die Gesellschaft beim Legalwaffenbesitz sensibilisierter und hätte mehr Wissen und Verständnis zu dem Thema, dann sollte man sich eigentlich darüber freuen, wenn man erfährt, dass der Nachbar Jäger oder Sportschütze ist. Auch wenn man selbst mit Schusswaffen nichts anfangen kann. Warum? Ganz einfach... 
   Legalwaffenbesitzer sind im Gegensatz zu allen anderen Nachbarn die man so hat, Personen welche vom Staat durchleuchtet wurden und der Staat ihnen das Vertrauen aussprach. Bedeutet, wer heute Jäger, Sportschütze oder Sammler ist, dessen Akte durchlief nicht nur die Waffenbehörde, sondern ebenfalls das Kriminalamt und den Verfassungsschutz. Du wirst kein Waffenbesitzer, Büchsenmacher oder Händler, wenn Du in einer verfassungsfeindlichen Organisation bist oder diese auch nur unterstützt. Du wirst kein Waffenbesitzer, wenn Du eine erhebliche Haftstrafe verbüßen musstest oder wenn Du geistig nicht dazu geeignet bist. Du verlierst Deine Waffenrechtliche Zuverlässigkeit wenn Du Betrunken Auto fährst, ein Raser bist usw.. Du bist Bereit anhand der Kontrollmechanismen teile Deiner Grundrechte aufzugeben und gibst diese auch auf.     All dies sollte doch eigentlich für jeden „nicht Waffenbesitzer“ ein Prädikat sein, dass genau dieser Typ der Waffen legal besitzen darf, einem lieber sein sollte, als die vielen unbekannten Menschen von denen man nichts weiß.&amp;nbsp;     Denkt einfach einmal darüber nach!    Ich habe für meinen Teil nun erst einmal das Wichtigste zu dem Thema gesagt. Natürlich könnte ich in alle Richtungen dieses Themenfeldes noch mehr ins Detail gehen. Z.B. wie das Bildungsniveau eines Volks mit der Kriminalitätsrate und Schusswaffenvergehen zusammenhängen und und und...     Ich weiß aber nicht wie es Euch geht, ich für meinen Teil bin nach diesem Mamutbericht ziemlich runter. Ich kann wie am Anfang gesagt jeden verstehen, der meine Meinung nicht teilt, freue mich aber vor allem über Kommentare, welche meine Herleitung der Zusammenhänge zumindest in Betracht ziehen oder gar teilen.     Und hier sind wir auch schon beim Stichwort. Solche sehr Zeit- und Rechercheintensive Videos sind nur möglich, wenn wir wissen, dass diese auch die Menschen erreichen und ihr als Zuschauer auch bereit seid solche Meinungen anzuhören. Das könnt ihr uns zeigen, indem ihr uns abonniert, ein Like hinterlasst und vor allem solche Beiträge teilt, damit es auch andere erreicht. Wenn Ihr natürlich über monetäre Spenden, die wir ausschließlich für die Aufwertung unseres Equipments nutzen, einen Beitrag leisten wollt, wäre dies natürlich ebenfalls klasse, denn so können wir die Qualität und Möglichkeiten dieses Kanals ausbauen. Infos hierzu findet Ihr in der Beschreibung dieses Videos.    Ich hoffe dieser Beitrag war interessant für Euch, auch wenn wir uns bewusst sind, dass er durchaus an der ein oder anderen Stelle die grauen Zellen etwas herausforderte.    Ich hoffe, dass kommende Beiträge etwas breitentauglicher, aber nicht weniger informativ sein werden. In diesem Sinne, Euch eine gute Zeit und wir sehen uns hoffentlich beim nächsten Beitrag wieder – Horrido!&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Videos vom Waffenhändler? | GermanGunWorks | #01</title>
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                                            Wir haben einiges auf YouTube vor! In diesem Video erfahrt Ihr wie wir uns vorbereitet haben, welches Konzept wir realisieren möchten und welche Themen wir a...
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  Zum lesen... 
 
  Servus Freunde der Teilchenbeschleunigung! 
 Mein Name ist Volker von GermanGunWorks und wir wollen einen &quot;YouTube-Kanal&quot; zum Leben erwecken. 
 Um was es auf diesem Kanal gehen soll, und wie wir hierzu alles vorbereiten, erfahrt Ihr jetzt! 
 -Intro- 
 Wir haben richtig Lust darauf einen &quot;Youtube-Kanal&quot; auf die Beine zu stellen, also stellte sich zuerst die Frage: &quot;Mit welchem Thema&quot;? 
 Naja, da ich Waffenhändler, Sportschütze, Jäger und Ex-Falli bin – Letzteres ist übrigens schon 50kg her – war klar, dass sich der Kanal rund um das Thema Schusswaffen drehen wird. Aber mit was für einem Konzept? 
 Nun ist GermanGunWorks in der Schützenszene keine Unbekannte und auf anderen sozialen Medien wie z.B. Facebook, haben wir über 25.000 Abonennten, die vor allem unsere direkte Art, man könnte es auch große Klappe nennen, schätzen. 
 Ein Schwerpunkt wird ganz klar sein, dass wir Euch mit hinter die Kulissen des Waffenhandels nehmen. Was bedeutet es tatsächlich Waffenhändler zu sein? Was ist die Realität dieses Berufs und welche Hollywoodansichten darüber sind grundlegend falsch. Aber auch, was passiert dummes, lustiges und unerwartetes in unserem Alltag. 
 Andere Bereiche können recht hilfreich sein, wie z.B. Alles rund ums Waffenrecht oder die Handhabung von Schusswaffen. 
 Was unsere bisherigen Socail Media Follower die uns kennen, ebenfalls wissen, ist die Tatsache, dass wir Überzeugungstäter sind. Bedeutet, wenn wir als Händler etwas in unser Sortiment aufnehmen, dann kann man davon ausgehen, dass wir es getestet und für gut befunden haben – und wenn wir ein Thema ansprechen, dann ist es uns wichtig dieses auch entsprechend professionell aufzuarbeiten. 
 Somit ist klar, was hier kommen wird soll keine Verkaufsshow werden, sondern Fachwissen transportieren, informieren, unterhalten, aufklären, eine Hilfestellung sein und wenn wir Euch mal ein Produkt vorstellen, muss das schonungslos ehrlich sein. Ist ja nicht so, dass wir noch nie jemand mit dieser Vorgehensweise ans Bein gepinkelt hätten... 
 Zusammengefasst kann man also sagen, dass wir eine bunte Mischung aus allem rund um Schusswaffen thematisieren möchten. 
 Wir haben also unser Grundkonzept zusammen. Jetzt geht es darum, wie wir es realisieren sollen. Also haben wir uns ein paar Lernvideos zum Thema &quot;YouTube&quot; angeschaut. 
 Das Fazit, was wir daraus mitgenommen haben ist: 
 1. Damid die Leid die verschtanded darfsch koi Schwäbisch schwätze! 
 Worum eigentlich ed? Hä...? Untertitel? 
 Ah, die koschded Zeid... ond Zeid isch Geld! 
 Tja, da bin ich dann Schwabe genug, dass ich mein Bestes gebe hochdeutsch zu sprechen! Nennen wir es lieber ...&quot;Versuchen Hochdeutsch zu sprechen&quot;. 
 2. Wir müssen professionell sein! 
 Dass wir Fachidioten sind und fest in der Materie, wissen die Meisten. Aber auf Youtube reicht das nicht. Hat also bedeutet, dass wir erst einmal Geld in die Hand nehmen mussten und entsprechendes Equipment für die Videos beschaffen. Somit strahlen wir in &quot;4k-Auflösung&quot; aus. 
 Aber nicht nur das, wir haben uns auch überlegt ob wir uns ein Studio bauen. Ehrlich? Wir arbeiten bereits im coolsten Studio, nämlich unserem Laden. Hier und da noch ein paar Leuchten hingestellt und tadaa, fertig! 
 Ich muss hier aktuell aber noch die Handbremse anziehen. Unser Lichtkonzept für die Videos ist noch keine Endansage. Das Problem ist, wir haben zu viele Möglichkeiten Geschaffen, welche von St.Pauli.... bis zur Loveparade reichen! 
 Was jetzt noch fehlte, waren entsprechende Filmschnittprogramme, aber das ist auch kein Problem, da ich ursrpünglich eine Werbeagentur für die Rüstungsindustrie hatte, ist also das Handwerkszeug auch zusammen. 
 Und wir können hier allerhand Blödsinn machen, wie irgend welche Sachen einblenden...  Irgend welche Geräusche einspielen... und und und... 
 Was aber noch fehlte war ein cooler Intro Clip.  Und hier musste es etwas unschlagbar cooles sein! Explosion, boom – Feuerball, Pew pew pew... 
 Reicht aber noch nicht! Aber, was ist cooler, als wenn John McClane von Stirb Langsam unseren Namen und Slogan sagt? 
 GERMANGUNWORKS – EUER ZIELWARENHÄNDLER 
 Perfekt! Geht es also weiter mit 3.) 
 Authentisch sein. 
 Ich sags Euch vorab, das funktioniert auf YouTube nur Semioptimal. Bedeutet, wenn wir die Inhalte hier teilweise so trocken aufbauen müssten, wie ne 60 Jährige Jungfer im Frauenkloster, wird das nichts, und keiner schaut sich die Videos an. Wir müssen also den Spagat finden zwischen Fachwissen transportieren, und dabei aber nicht langweilig sein. 
 Hier hoffe ich mal, dass ich Fachidiot und Frohnatur genug bin, um das auch irgendwie für Euch auf die Kette zu bekommen. 
 Was wir ganz klar nicht wollen, ist irgend welche Klischees erfüllen. Bedeutet wir stellen Euch hier keinen coolen Military-Typen hin, der Euch eine falschen Lifestyle vermittelt, den es da draußen so nicht gibt.  Wir erzählen Euch auch nicht wie man sein Kanonenrohr zu einem Wasserfilter umbaut um in der Wüste zu überleben oder Pinguine damit kocht und aus den Überresten eine Unterhose strickt, weil diese Themen schlichtweg schwachsinnig und hierzulande völlig unnütz sind.  Also zumindest ist unser Ansatz der, dass wir tatsächlich Relevantes auf eine fachlich korrekte, aber auch durchaus unterhaltsame Art und Weise vermitteln möchten. 
 Ihr müsst also leider mit mir vorlieb nehmen, nem Typen der durchaus schon viel in seinem Leben erlebt und gemacht hat, einiges an Fachwissen hat, sein eigener Charakter ist und Euch eben nicht ein &quot;hätte hätte Fahradkette – Wissen&quot; vermittelt, welches Ihr im unwahrscheinlichsten unwahrscheinlichkeitsfall benötigen könntet, sondern Dinge mit denen Ihr als Sportschützen, Jäger oder Dienstwaffenträger durchaus was anfangen könnt. 
 Zuletzt noch 4.) 
 Wir gehen nicht davon aus, dass wir mit unseren Videos auf Youtube je Geld über das Monetarisierungsprogramm verdienen werden. Das ist aber auch nicht unser Modus Operandi, wir wollen interesanten Content für Euch erstellen. 
 Und das geht am Besten, wenn wir Euch in die ganze Geschichte mit einbeziehen. Sicherlich sitzen unter Euch welche, die Fragen rund um das Thema Schusswaffen, Waffenbearbeitung, Waffenrecht, Handel, Anwendung und Zubehör haben. Also würden wir Euch bitten, dass Ihr uns diese Fragen einfach stellt. 
 Schreibt uns dazu eine Mail an Info@GermanGunWorks.com und wir werden die interessantesten Fragen von Euch auch in unseren Videos verwirklichen. 
 Soweit so gut, ich denke wir haben unseren Rahmen gesetzt und können demnächst mit den ersten Videos anfangen. 
 Natürlich steht und fällt unser Vorhaben mit Eurem Interesse. Solltet Ihr uns also hierbei unterstützen wollen, dann bitte ich Euch diese Seite zu abonnieren, den Like Button zu klicken und wenn möglich die Videos bis zum Ende laufen zu lassen, teilen und kommentieren, da dies alles Faktoren sind, welche unsere Sichtbarkeit auf Youtube erhöhen – und das ist nun mal wichtig. 
 In diesem Sinne, vielen Dank an Euch fürs zusehen, Euch ne tolle Zeit und ich freue mich darauf, dass wir uns dann demnächst mit unserem ersten richtigen Video hier zeigen werden... Horrido! 
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            <title type="text">Ersatzteilbestellung bei GermanGunWorks</title>
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                 Unsere Kunden wissen, dass wir mit Herzblut und Leidenschaft unserem Beruf nachkommen. Hier schaffen wir es immer wieder für diese Dinge möglich zu machen, welche sonst kaum realisierbar scheinen. Unter diese Rubrik fallen auch oftmals Ersatzteile älterer Produkte die nicht mehr hergestellt werden oder solche die nur mit viel Aufwand bei einem Hersteller im Ausland erst einmal ins Land gebracht werden müssen.    Die Abläufe dies zu realisieren, verschlingen viel Zeit, welche sich am folgenden Beispiel verdeutlichen lassen…    Kunde meldet sich: Ich benötige eine Schraube für das Produkt XY, da mir diese verloren ging.    …unsere Kette läuft an…    1. Recherche wie die Schraube beschaffen ist um diese genau beschreiben zu können (10-20 Minuten)  2. Hersteller anschreiben und mit präziser Beschreibung des Teils fragen ob er es liefern kann und wie viel es kostet (5 Minuten)  3. Meist nochmal nachfragen, da viele Hersteller dem leider nur eine geringe Priorität zumessen.  4. Kalkulation der Kosten unter Berücksichtigung Kosten des Ersatzteils, Versandkosten, ggf. Zoll, Steuersatz, MwSt. etc. (15 Minuten)  5. Angebot an Kunde via Mail stellen (5-10 Minuten)  6. Ersatzteil bei Hersteller bestellen (5 Minuten)  7. Überweisung des Betrags für das Ersatzteil (1 Minute)  8. Ggf. Überweisung des Betrags für Verzollung für Dienstleister  9. Rechnungsstellung (Artikel der im Regelfall nicht im System ist, in unser System anlegen / 10 Minuten)  10. Artikel überprüfen, verpacken, versenden (5 Minuten)    Fazit: im günstigsten Fall sitzen wir an der Bestellung eines Ersatzteils 55 Minuten im dümmsten über 1,5 Stunden dran. Hierbei erheben wir nur sehr geringe (10-20%), meist aber gar keine Gewinnmargen auf das Ersatzteil. Selbst 20% von einer Schraube die den Kunden vielleicht 3€ kostet sind dies lediglich 50 Cent Gewinn. Unsere Kosten liegen für die „Schraube“ hierbei jedoch bei 80-150€ an der Arbeitszeit gemessen – ein absolutes Minusgeschäft. Dies verstehen wir jedoch als Service den wir gerne für unsere Kunden leisten und freuen uns darüber, dass wir diesen Service so auch leisten können.    Kurzum, unser Servicegedanke der sich oft in langen und detaillierten Beratungen vor dem Kauf bemerkbar macht, hört nicht mit dem abgewickelten Verkauf des Produkts auf, sondern wir stehen unseren Kunden auch danach weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung. Dies wissen viele unserer Kunden zu schätzen – dies ist aber unser Verständnis eine wiederkehrende Kundschaft aufzubauen.    Derartiges spricht sich aber auch herum. „GermanGunWorks hat mir in kurzer Zeit die verlorene Schraube beschafft…!“    Dies hat zur Folge, dass sich immer wieder Schützen bei uns melden, um Ersatzteile zu bestellen, für Artikel, welche eben nicht bei uns gekauft wurden. Kurzum, man kauft bei einem Garagenhändler oder im Ausland, weil der Artikel dann vielleicht ein paar Euro billiger ist. Hierbei macht eben dieser Garagenhändler oder Shop im Ausland den Gewinn am Artikel, kümmert sich aber nicht um den Service danach – Massenverschieber eben.     Wenn wir dann dem Schützen, welcher uns anschreibt mitteilen, dass er sich mit der Ersatzteilbestellung bitte bei dem Händler für diese Anfrage melden soll, bei welchem er auch den Artikel erwarb, bekommen wir als Klassiker eine patzige Rückantwort mit dem Inhalt: „Schade, so gewinnt Ihr keine Kunden!“ …Sorry, war er zuvor nicht und wäre er auch anhand seines Kaufverhaltens auch nicht geworden.    Es wird also meist als Selbstverständlichkeit von uns erwartet, dass wir für eine Schraube einer Person (die nicht einmal Kunde bei uns ist), mindestens 80€ an Arbeitszeit (unser Geschäftsvermögen) schenken, während das Geschäft (Gewinn am Verkauf) mit dem Artikel zuvor ein anderer Händler machte.    Überspitzt dargestellt haben wir es hier mit einer Täter/Opfer-Umkehr zu tun. Der Schütze sieht sich als Opfer von uns als Händler, weil er meint wir „müssen“ dafür Verantwortung übernehmen weil wir ebenfalls Produkte des Herstellers anbieten, wir ihm aber nicht helfen. Tatsächlich war es aber der Schütze der beim Kauf des Artikels zuvor nicht bei einem Händler kaufte, welcher mit Herzblut sich um seine Kunden kümmert, sondern einen Garagen- oder ausländischen Händler dem das egal ist – nur um ein paar Euro zu sparen.     Wir sind hier sicher keine Ausnahme, da draußen gibt es ein paar verdammt gute Händler die echt einen guten Job machen und dabei auch bereit sind Dinge für den Kunden zu machen, die wirtschaftlich einfach nur als dumm, aber vom Servicegedanken einfach nur als großartig zu werten sind.    Die „Service-Wüste-Deutschland“ gibt es mit Sicherheit, aber nur wenn man selber in diese hineinläuft, weil man an der falschen Stelle meint ein paar Euro sparen zu müssen.    Somit, egal ob wir oder andere Händler es sind bei denen Ihr einkauft, achtet einfach darauf, dass es Händler sind, welche ihren Beruf leben und mit Herzblut verfolgen.    Als Tipp… Auf diese Details achte ich bei Online-Händlern bei denen ich kaufe und werde deshalb nur selten enttäuscht…    1. Ist der Artikel gut und mit eigenem Text (nicht mit dem Standardtext von der Herstellerseite) beschrieben, hat man sich die Mühe gemacht und Details wie technische Daten, Downloads von Datenblättern usw. der Produktseite beigelegt? Wenn ja, dann steckt Liebe dahinter, wenn nicht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es ein Massenverschieber ist.    2. Bietet ein Händler für Waffenzubehör z.B. „PayPal“ als Zahlungsmethode an? Wenn ja ist es ein Indiz, dass der Händler für schnelles Geld bereits ist gegen Richtlinien zu verstoßen und dem Kunden einen „Käuferschutz“ vorgaukelt, der so nicht existiert.   (PayPal untersagt die Nutzung seiner Bezahlmethode für Schusswaffen und Schusswaffenteile – auch nicht wesentliche wie Zweibeine, Montagen, Vorsatzgeräte usw.)    3. Im Zweifelsfall rufe ich an, dann wird mir ganz schnell klar mit wem ich es zu tun habe und ob er nur Massenverschieber ist oder etwas von seinen Produkten versteht.    Soweit zu diesem Thema, ich hoffe unsere Vorgehensweise stößt durch diese Erklärung auf mehr Verständnis bei den Schützen, welche wir genau deshalb abweisen müssen.     
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                            <updated>2022-10-24T08:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Evolution des jagdlichen Meckerns</title>
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                 Wer kennt es nicht, ist man als Jäger auf eine Gesellschaftsjagd eingeladen, so gilt es einige ungeschriebene Regeln zu beachten, da man sonst den Argwohn des ein oder anderen Jägers auf sich zieht. Der Halbautomat sollte in den meisten Fällen also lieber im Schrank gelassen werden, da sonst der Standardspruch irgendeines Jägers folgt: „Möchtest Du in den Krieg ziehen?“.    Um die Entwicklung solches jagdlichen Meckerns anzusprechen, haben wir diesen Artikel verfasst. Dabei haben wir (Typisch für einen Waffenhändler) den Fokus auf Kontroversen rund um das Handwerkszeug gelegt. Vielleicht kommt Euch ja hin und wieder etwas bekannt davon vor... 
 Evolution des Meckerns 
 Es scheint in der Natur des Waidmanns zu liegen, dass sämtlichen Neuerungen erst einmal mit Gemecker entgegengetreten wird. Hier ein paar Beispiele der Vergangenheit und die dazugehörigen Sprüche die man sich anhören musste und muss… 
   Zielfernrohre kommen auf… 
 - Hast Du so schlechte Augen, dass Du ein Zielfernrohr benötigst?  - Wenn ich ein Zielfernrohr benötigen würde, würde ich nicht mehr jagen gehen!    Fazit: Zielfernrohre haben sich durchgesetzt weil sie einfach für präzisere Ansprachen und Treffer sorgen und somit automatisch für mehr Waidgerechtigkeit beitragen. 
 Kunststoffschäfte kommen auf… 
 - Was hast Du denn da für ein Plastikgewehr?    Fazit: Kunststoffschäfte verziehen sich nicht wenn sie nass werden, sind günstiger, wartungsfreundlicher, meist leichter. Sie ergeben schlichtweg in vielen Fällen Sinn, denn einige nutzen eine Waffe mit Kunststoffschaft mehr als Werkzeug denn als Showwaffe. Kurzum, der Jäger traut sich anhand der Eigenschaften damit auch in die Dickung und scheut keine Kratzer was Situationsbedingt auch Waidgerechter sein kann.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Halbautomaten kommen auf… 
 - Willst Du in den Krieg ziehen?  - Gerade aus Afghanistan zurück!?  - Was willst Du mit dem Maschinengewehr?    Fazit: Halbautomaten haben klare Vorteile, denn selbst wenn man einen Treffer gut anträgt, kann das Stück dennoch flüchtig werden. Während Jäger mit Repetierern oder Einzelladern dann hektisch nachladen und oft zu spät wieder Schussbereit sind, krümmt der Halbautomatenschütze einfach erneut ab. So einige Nachsuchen könnten damit erspart bleiben. 
 Neonklamotten kommen auf… 
 - Hast Du Dich verlaufen? Zur Disco geht es ...  - Wir finden Dich auch so wenn Du Dich verläufst!    Fazit: Bei der Gesellschaftsjagd ging die Anzahl der durch andere Jäger verletzten oder erschossenen Jägern nach unten. Die Sicherheit des Jägers wird deutlich besser gewährleistet. 
 Wildkameras kommen auf… 
 - Zu faul zum ansitzen?  - Wenn Du so bequem bist, musst Du nicht jagen!    Fazit: Seit der Nutzung von Wildkameras hat man ein viel besseres Verständnis für das Wild im eigenen Revier. Krankes Wild, Neozoen und besonders schützenswertes Wild wird schneller erkannt. Wildkameras tragen enorm zur Steigerung des jagdlichen Verständnisses under der Eingriffmöglichkeiten bei. 
 Bleifreie Munition kommt auf… 
 - Taugt nichts und sorgt nur für Nachsuchen    Fazit: Wir betrachten das Thema ebenfalls kontrovers. Allerdings hat sich die Qualität der BF Munition bereits heute deutlich verbessert und es ist damit zu rechnen, dass in wenigen Jahren kaum mehr Probleme bestehen. 
 Nachtsichtgeräte kommen auf… 
 - Wenn man mit dem bloßen Auge nichts mehr sieht, muss man nicht mehr schießen.  - Das hat doch mit Jagd nichts mehr zu tun!    Fazit:   Vor Restlichtverstärkern und Wärmebildgeräte kam es zu vielen Fehlansprachen des Wildes. Viele Jäger haben eben doch bei schlechter Witterung und Dämmerung den Finger nicht lang lassen können – Krank geschossenes Wild und Fehlabschüsse waren und sind die Folge. Dies wurde mit der Einführung von NSG verbessert. Es führt unweigerlich zu einer Verbesserung der Waidgerechtigkeit. 
 Schalldämpfer kommen auf… 
 - Hä? Ich kann Dich nicht verstehen!    Fazit: Komischerweise sorgten Schalldämpfer nahezu für keine Ablehnung unter den Jägern. Der Großteil hat direkt die Vorteile die eigene Gesundheit betreffend erkannt.      Insgesamt gilt also, dass wir Jäger ein ziemlich konservativer Haufen sind und die Einführung (auch von wirklich sinnvollen) Neuerungen oft zu heftigen Kontroversen führt. Bei manchen wird dann sogar Tradition vor Waidgerechtigkeit gesetzt, was unserer Meinung nach nicht passieren darf.    Dennoch haben die „Meckerer“ auch etwas Gutes, denn es droht auch immer die Gefahr, dass es andersherum läuft und etwas Anklang finden könnte, was eben nicht zum Vorteil der Jagd bzw. der Waidgerechtigkeit beiträgt. Meckern ist also auch oft gesund für die Jagd und weist zumindest einige gesellschaftliche Grenzen auf.    Was wir jedoch interessanterweise beobachten können ist, dass die größten Meckerliesen die man finden kann nicht einmal nur aus den Reihen der „alten Jäger“ stammen, sondern immer wieder vereinzelte Jungjäger dabei herausstechen. Ok, erfahrungsgemäß sind das aber auch die, bei denen die Eltern schon zu deren Geburt in den Zoo fuhren um den Storch mit Steinen zu bewerfen.    Es wird also so weitergehen, wie es vermutlich die vergangenen tausende von Jahren ablief… Die Folgegeneration an Jägern sorgt über Jahre für eine Anerkennung der heutigen Neuerungen damit sie dann aber über Zukünftige Neuerungen meckern können. Oder erinnert sich heute noch jemand an die Höhlenmenschen die sich gegenseitig anbrüllten, weil einer mit einem Bogen statt einem Speer zur Jagd aufgekreuzt ist?     &amp;nbsp; 
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                            <updated>2022-06-03T14:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die richtige Montagehöhe für das Zielfernrohr auswählen – Unnötiger Stress!</title>
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                 Viele unserer Kunden stehen immer wieder vor der Herausforderung die richtige Montagehöhe für Ihr Zielfernrohr bzw. die Waffe zu finden. Hierbei greift man gerne auf unseren Info-Blog-Artikel zurück  „ZF Montagehöhe – Berechnung“  in welchem wir ganz gut beschreiben auf was geachtet werden muss.   Nach dieser Erklärung vorzugehen führt im Regelfall zu richtigen Entscheidungen, aber hin und wieder machen es sich unsere Kunden schwerer als nötig. Vor allem wenn die Waffe keine durchgehende, lange Picatinnyschiene aufweist. Der Grund ? Man steigert sich rein und gewichtet die Datenlage falsch.   Fakt ist, wenn man die passende Höhe ausgerechnet hat, stellt man fest, dass die Hersteller nur Standardhöhen ausgeben und diese stufenweise höher werden. Wenn jetzt ein Kunde ausgerechnet hat, dass er eine Montage mit 34,5mm Höhe (Schiene zu Ringmitte) benötigt, seine Wunschmontage aber nur in Höhe 34mm oder 38mm existiert... wird man schnell unsicher ob die Eine noch passen würde, die Andere zu hoch wäre. Dann wird erneut herumgerechnet, erneut an der Waffe herumgemessen usw. … und man fühlt sich selbst nach Bestellung unsicher.   Diesen Zahn und die damit verbunden Sorgen werden wir jetzt mal unseren Kunden ziehen...   Seid Ihr in dieser Situation, habt Ihr Euch bereits unnötigerweise reingesteigert. Werdet Euch bewusst von welchem Unterschied wir sprechen. 4mm sind 4mm! Nehmt ein Geodreieck und schaut euch 4mm an! Weil Ihr Euch so intensiv mit der Thematik beschäftigt habt, messt Ihr dieser Größe viiiiiel mehr Bedeutung zu als diese hat. Die Differenz von lediglich 4-10mm wird Eure Schießhaltung als auch die Präzision absolut nicht interessieren. 
 Die im Beispiel benannte 4mm höhere Montage kaufen wird Euch besser schlafen lassen, denn egal was Ihr an das ZF montiert, ob es Vorneigung hat oder nicht – es wird dann sicher passen!   Ich zitiere also hier mal meinen alten Fallschirmsprungausbilder: „Höhe = Sicherheit!“ ...und wenn Ihr bei der Wahl der Montagehöhe in kleinem Umfang darüber geht, ist das völlig unproblematisch. 
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                            <updated>2022-06-02T19:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Zielfernrohr-Mythen</title>
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                 Wir haben es am Telefon täglich mit Mythen und vermeintlichen Grundlagen zu tun, die einfach nicht stimmen, aber von Generation zu Generation weitergetragen werden. Vor allem im Bereich der Zieloptiken ist es immer wieder Spektakulär wie viel Falsches angenommen wird. Ein paar Mythen möchten wir hier ansprechen... 
 Zielfernrohr in Montage kleben 
 Klar freut sich Euer Händler wenn er Euch 10-20€ für das einkleben des Zielfernrohrs in die Montage abknüpfen kann. Wenn man 10-20€ an Euch verdienen kann, wird Euch so mancher Händler/Büma erzählen wie wichtig dies sei und der Präzision zuträglich. BLÖDSINN! Ein modernes Zielfernrohr in Kombination mit einer modernen Montage von Spuhr, ERATAC oder Zero Compromise benötigt derartiges überhaupt nicht. Wir haben es mit wiederholgenauer und hoch präziser CNC Fertigung zu tun. Die Montagen passen mit dem ZF also perfekt zusammen und nutzen die maximale Kontaktfläche voll aus. Durch moderne Aluminiumlegierungen wird auch zugfest und verrutschsicher eingespannt. Im Regelfall dreht Ihr die Ringschrauben mit über 2Nm an – da bewegt sich selbst bei stärksten Impulsen nichts mehr!   Wir stellen sogar die These auf, dass das Verkleben eher nachteilig ist, weil zusätzliches Material in Form des Klebers zwischen ZF und Montage für einen höheren Druck und negativen Einfluss auf das ZF-Mittelrohr sorgt. Hier ist alles aufeinander abgestimmt ohne die Berücksichtigung von Klebstoffen, Gummihandschuh-Ringen die man zum Schutz des Glases überzieht usw. …Somit kann selbst der Gummihandschuh-Finger oder Teflonband das man zwischen Mittelrohr und Ringe anbringt für negativen Einfluss sorgen. Es sollte klar sein, dass wenn die Ringe wie eine Passung funktionieren, das zusätzliche Material an Klebstoff etc. dazwischen den Druck irgendwohin ausüben muss – Da die Ringe stabiler sind als der Tubus des ZF wird also das Mittelrohr stärker als vorgesehen gequetscht. Dies kann dann dazu führen, dass die Mechanik im Glas beeinträchtigt wird und z.B. Türme sich schwergängiger drehen lassen oder Linsen im Glas durch den Druck reißen. (Alles schon gesehen!)   Nebenbei: Wenn wir in Eurem Auftrag Zielfernrohrmontagen oder Zielfernrohre mit Cerakote umlackieren, achten wir darauf, dass zuvor vorhandener Lack sauber abgestrahlt wurde und wir nicht dicker als die ursprüngliche Lackierung auftragen. Nur so kann man den Originaldurchmesser behalten – Überlackieren ohne so vorzugehen (wie es leider manche machen) kann hier für einige Probleme sorgen.  Das Einzige was Euch einkleben also bringen wird ist die Tatsache, dass Ihr Euer ZF dauerhaft versaut habt, den Wiederverkaufswert drastisch herabsetzt und in manchen Fällen auch die Präzision und Funktionalität besser gewesen wäre, wenn man es nicht gemacht hätte.   Dennoch zum Verständnis... Das mit dem Verkleben war ganz früher ok. Hier sprechen wir aber von Ringen und Zielfernrohren die vor hoch präziser CNC Fertigung hergestellt wurden. Dünne Metallringe, dicke ZF-Tuben die dann noch mit unterschiedlich starken Brünierungen, Eloxal oder Lackschichten überzogen waren usw.. Damals machte es durchaus Sinn die Kontaktfläche mit Harz oder Klebstoff optimal herzustellen – einfach nur weil diese nicht optimal war.   Besagter Mythos wurde aber ohne darüber nach zu denken von vielen einfach weiter geführt. Vor allem durch die ältere Generation an Jagdlehrern oder Sportschützen wird es bis heute so weiterverbreitet. 
 Das ZF so niedrig wie möglich (Low-Profile) auf der Waffe montieren 
 Einige Kunden kommen bei uns mit diesem Wunsch an, wenn Sie nach einer Blockmontage suchen. Wenn wir dann die Frage nach dem „Warum“ stellen, kommt meist ein „Das macht man doch so, oder?“. 
 Nö, macht man nicht! Jeder sollte sich darüber bewusst sein, dass man nicht die Schießhaltung eines anderen kopieren sollte, sondern die eigene Schießhaltung für Euch eine Rolle spielt. Hörensagen anderer ist egal mit welchem Hintergrund man eine Waffe in der Hand hält (Dienst, Sport, Hobby) immer das Dümmste dem man folgen kann. Es kommt auf das Erreichen der maximalen, eigenen Leistungsfähigkeit an und nicht das gute Aussehen oder Befolgen von vermeintlichen Grundlagen.  Bsp. Mit ausgestrecktem Führ-Arm an der AR schießen mag zwar gut aussehen, viele die es so handhaben, würden aber besser schießen wenn man diese Schießhaltung nicht einnehmen würde. Gleiches gilt für den „Chicken-Wing“ der angeblich die Trefferfläche eines Soldaten verringern soll … was es sicherlich im Minimalbereich auch macht, nur nichts bringt wenn man mit angeklapptem Ellbogen einfach schlechter schießt als mit ausgeklappten. Noch mehr Beispiele? Blinzeln beim schießen? Wenn man aus Reflex nach Schussabgabe blinzelt ist das völlig egal, man trifft und das ist die Hauptsache. Weshalb hier ein Schütze dann angeblich schlechter sein soll als jemand der krampfhaft versucht die Augen offen zu halten erschließt sich uns nicht. Natürlich kann man es wie die bekannten Ami-Instruktoren auf YouTube machen und dunkle Sonnenbrillen tragen – dann sieht man das völlig irrelevanten Blinzeln nach Schussabgabe, dass viele haben, einfach nicht... und man kann so tun als ob ;)  Genau so verhält es sich aber auch mit der optimalen Montagehöhe. Es muss zu Euch passen und wenn Ihr nicht wie der Glöckner von Notre Dame hinter der Waffe liegen wollt, dann ist höher oftmals einfach besser.   Im übrigen, für uns immer wieder lustig, wie manche die niedrigste Montage auswählen, diese dann aber auf einer Waffe montiert wird mit voll einstellbarer Wangenauflage, Schaftlänge usw.... und man so relevante Einstellmöglichkeiten und Toleranzen unnötigerweise herabreduziert. 
 Das Militär nutzt es, also ist es das Beste! 
 Ähm... klares Nein! Es sollte eher heißen: „Das Militär nutzt es, also war es das Günstigste!“  Es gibt sehr viele Beispiele die das bestätigen. Egal ob es um die Zielfernrohrwahl auf Scharfschützengewehren oder die Waffen selbst geht – Behörden wählen immer das was die Minimalanforderungen der Ausschreibung erfüllt und dabei das günstigste ist. In Deutschland sprechen wir von Beschaffungsämtern die dies vollziehen. Die Entscheidung was beschafft wird liegt also zum Großteil in der Hand derer, die keine Anwendungserfahrung oder Ahnung von dem Material haben, sondern einfach nach erfüllten Grundkriterien entscheiden.   Würde es um das Beste bei Behörden gehen, dann hätten deren Scharfschützen als mittleres SSG aktuell vermutlich eine  Voere   X4  oder  Unique Alpine  TPG-3A4 mit einer  Spuhr  oder  ERATAC  Montage und einem  Zero Compromise   ZC527  Glas in der Hand. Aber danach geht es eben nicht.   Auch muss man sich fragen was man alles braucht. Muss es wirklich ein Tremor3 Absehen sein? Aus Erfahrung können wir Euch sagen, dass 99% unserer Kunden niemals das Tremor3 Absehen bedienen werden. Das Absehen bedarf zur Nutzung umfangreiches Grundlagenwissen um nach intensivem, mehrtägigen Lernens das Absehen überhaupt richtig verstehen zu können. Um dieses Wissen zu erhalten muss man es häufig praktisch anwenden können und dazu fehlen uns in Deutschland die Möglichkeiten in Form von Bahnen über 500m! Vielmehr hat man dann 600-800€ mehr für das Zielfernrohr anhand der Lizenzgebühr für das Tremor an Horus Vision ausgegeben und wird es nie nutzen – vielmehr es sogar nachteilig ist, weil man mit dem Tannenbaum der das Bild zukleistert nicht einmal etwas anfangen kann. Ehrlich – Das Geld könnt Ihr Euch sparen und lieber auf ein MSR oder MPCT Absehen zurückgreifen. 
 Es ist also eine Fehlleitung vieler dass man aktuelle Fotos und Infos von Behörden, KSK, Kampfschwimmer, Seals, Ranger, Deltas usw. … akribisch auswertet, wenn man den Anspruch hat sich das Beste zu besorgen. Das Beste ist nämlich das was im Anwendungsumfassten-Zweck in Verbindung mit bester Qualität, Leistungsumfang und Euch selbst auch wirklich das Beste ist. Das bedeutet ebenfalls, dass es auch nicht das Teuerste sein muss! 
 Wenn es Euch nicht um das Beste geht, sondern das aktuell „coolste“ weil die Masse an Schützen eben wie beschrieben vorgeht, dann ist das auch ok. Aber versucht dann bitte nicht mit Posts und Forenmeldungen aus etwas „coolem“ auch das „Beste“ machen zu wollen – denn das ist oftmals nicht so. Das „Beste“ ist also immer individuell auf den jeweiligen Anwendungsbereich und Schützen zu betrachten – und somit für viele ganz weit Weg von dem was dienstliche Anwender benötigen.  Wir hoffen natürlich, dass wir mit der Bennenung dieser Mythen nicht zu vielen auf die Füße getreten haben. Weder den Herstellern deren Vermaktungsstrategie es bei manchen Produkten ist, es nicht oft genug zu wiederholen &quot;Das Militär nutzt unsere Produkte&quot;... noch den vielen Fachleuten hier draußen, denen unsere, hoffentlich gut nachvollziehbaren Begründungen, nicht ganz so schmecken dürften. Aber hey! Vielleicht haben auch wir einfach nur keine Ahnung ;)&amp;nbsp;&amp;nbsp;   
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                            <updated>2022-06-01T19:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">IWA Bingo 2022</title>
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                                            IWA Bingo 2022
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                 Das IWA Bingo 2022 ist da!&amp;nbsp;  Hier zum Download als PDF:  Klick mich!&amp;nbsp;  und hier als .JPG Datei:  Klick mich!  
   
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                            <updated>2022-02-28T20:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Heckler &amp; Koch MR95 - Ziv. G95k des KSK kommt!</title>
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                                            Der Oberndorfer Waffenhersteller Heckler &amp; Koch hat beim BKA einen Feststellungsbescheid für zwei neue Waffen eingeholt. Hierbei handelt es sich um Zivilvarianten des HK G95 (Standard des Kommando Spezialkräfte - KSK) welches unter der Bezeichnung MR95 erscheinen soll. Ebenfal...
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                 Der Oberndorfer Waffenhersteller  Heckler &amp;amp; Koch  hat beim BKA einen Feststellungsbescheid für zwei neue Waffen eingeholt. Hierbei handelt es sich um Zivilvarianten des HK G95 (Standard des Kommando Spezialkräfte - KSK) welches unter der Bezeichnung  MR95  erscheinen soll. Ebenfalls umfasst der Feststellungsbescheid auch ein MR27, welches jedoch mit dem G27 der Bundeswehr in 7,62 mm nichts zu tun hat, sondern mit dem M27 des USMC in 5,56 mm.&amp;nbsp; 
 Im Feststellungsbescheid heißt es dazu:&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
     
  Bei der antragsgegenständlichen HK &quot;MR95&quot; handelt es sich um eine Variante der halbautomatischen Schusswaffe &quot;MR223&quot; mit einer abweichenden Rohraußengeometrie. Es handelt sich dabei um eine halbautomatische zivile Version der vollautomatischen Kriegswaffe HK &quot;G95k&quot;, die u.a. bei dem KSK eingesetzt wird.  
   
  Bei der antragsgegenständlichen HK &quot;MR27&quot; handelt es sich um eine Variante der halbautomatischen Schusswaffe &quot;MR556&quot; mit einer abweichenden Rohraußengeometrie. Es handelt sich dabei um eine halbautomatische zivile Version der vollautomatischen Kriegswaffe HK &quot;M27&quot;, die u.a. bei dem US Marine Corps eingesetzt wird. Entsprechend der Grundwaffe &quot;MR556&quot; besitzt die antragsgegenständliche Schusswaffe die abweichende Kennzeichnung mit der Kaliberbezeichnung &quot;%,56x45&quot; als Synonymbezeichnung für den amerikanischen Markt. Nach Angaben der Antragstellerin wird die Waffe im Kaliber .223Rem produziert.  
  Somit ist klar, dass HK die Zivilvariante des G95k auf den Europäischen und die M27 auf den US Markt bringen möchte. Wie immer ist noch unklar wann dies geschehen wird, denn bisher sind noch nicht alle Modelle für die ein Feststellungsbescheid erstellt wurde auch auf dem Markt angekommen (z.B. SC5SD (MP5-SD)). Die genauen Unterschiede zum HK  MR223  sind jedoch noch nicht ganz erkennbar, denn was unter &quot;Rohraußengeometrie&quot; alles fällt, möchten wir noch im Detail herausfinden. (z.B. ob diese Einfluss auf das vorhandene Zubehör von HK nimmt wie z.B.&amp;nbsp; Handschutzsysteme  etc.) 
 Laut BKA sind folgende Lauflängen geplant: 
 11 / 14,5 / 16 / 16,5 und 20 Zoll - wobei 16 Zoll nur für das MR27 verfügabr sein soll. 
 &amp;nbsp; 
 Wir bleiben für Euch auf jeden Fall am Ball und sobald wir hier etwas in Erfahrung bringen, schauen wir natürlich, dass wir wie immer bei den Ersten sind die Euch das Neue G95k anbieten werden 
  Den gesamten Feststellungsbescheid findet Ihr hier:&amp;nbsp;  LINK  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2021-10-29T11:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Warum Lieferungen aus den USA derzeit so lange dauern</title>
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                                            Wer als Händler oder auch als Privatperson derzeit in den USA bestellt, muss sich auf sehr lange Lieferzeiten gefasst machen. Im Bereich Waffenzubehör der uns betrifft haben wir etwas nachgeforscht und es gibt mehrere Gründe, welche zu erheblichen Lieferverzögerungen führen.
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                 Wer als Händler oder auch als Privatperson derzeit in den USA bestellt, muss sich auf sehr lange Lieferzeiten gefasst machen. Im Bereich Waffenzubehör der uns betrifft haben wir etwas nachgeforscht und es gibt mehrere Gründe, welche zu erheblichen Lieferverzögerungen führen. 
 1. Überfordertes Luftfrachtsystem 
 Die meisten kleineren Warenlieferungen werden per Luftpost versendet. Jetzt denkt man, dass dies über Frachtmaschinen geschieht, jedoch reisen die meisten Pakete im Bauch von Passagiermaschinen mit. Prozentual ist nur ein geringer Teil der Lieferungen in eigens dafür bereitgestellten Frachtmaschinen unterwegs.   Durch Corona ist die Anzahl an Passagierflügen über den großen Teich erheblich gesunken, was zu einem Rückstau bei den Paketen führt. Die Situation ist derart dramatisch, dass auf den großen Umschlagflughäfen derzeit sogar Hangars für die Zwischenlagerung der Pakete genutzt werden.   Wir von  German GunWorks  haben z.B. aktuell 4 ausstehende Lieferungen ( Harris   Zweibeine ,  BT Industries  Zweibeine und  Monopods  (ATLAS), Shadowtech Hog Saddle &amp;amp; Pig Saddle,  Sniper Tools  Schusswinkelkompensatoren) welche laut Tracking bereits zwischen 3 und 8 Wochen an den Exportflughäfen liegen. 
 2. Containerverteuerung 
 Die Überseecontainer haben sich erheblich verteuert und die Preise stiegen im Schnitt um 400% an (Oft sogar erheblich mehr). Grund dafür ist die weltweit rasche Erholung des Konsumgüterhandels nachdem Coronalockerungen eingetreten sind. Somit lag während der Pandemiehochzeiten viel auf Halde, was nun weltweit abgerufen und verschifft werden muss. Die Nachfrage ist also größer als die Transportkapazitäten. Somit steigen also auch die Preise erheblich an.   Durch den Preisanstieg wurde für einige Hersteller die Luftfracht attraktiver, was wiederum zu einer Erhöhung der Luftfrachtlast führt. Nunja, wie man unter Punkt 1 nachlesen kann, verschärft dies die Situation nur noch mehr. 
 3. US Hersteller kommen mit der Produktion nicht hinterher 
 Viele Waffen und Zubehörhersteller in den USA waren ebenfalls von Quarantäne- und Lock-Down-Maßnahmen betroffen. Wie es nun mal so ist, haben die Amerikaner zum Beginn der Pandemie mit dem Weltuntergang gerechnet und in diesen Bereichen erheblich eingekauft – den Markt nahezu leer gefegt.   Während die Regale also ziemlich leer waren und die Hersteller nicht die gewohnten Stückzahlen produzieren konnten, kam noch die Präsidentenwahl hinzu. Ihr vermutet es bereits... Mal wieder rechneten die Amerikaner mit Weltuntergang, Bürgerkrieg etc. und erneut wurde wie verrückt alles noch Verbliebene an Waffen und Munition eingekauft.   Jetzt sollte man denken, dass die Hersteller wieder normal fertigen können, doch dies trifft nicht zu, denn Rohstoffe und bestimmte Bauteile werden in Asien produziert. Hier beißt sich die Katze wieder in den Schwanz, denn dieses Material kommt mit Containern... Tadaa... Punkt 2 greift wieder. 
 Fazit 
 Wir haben also aktuell ein enormes Vakuum auf dem US Markt und die US Hersteller müssen nicht aufwändig exportieren, da Ihnen das Material im eigenen Markt aus den Händen gerissen wird. Zudem fahren viele eine „America First“ Handelspolitik. Auf diese Problematik kommt noch die Lieferverzögerung durch den strapazierten Fracht Sektor – es wird also noch recht lange gehen, bis sich bei uns in Deutschland der Handel mit US Waffen und Waffenzubehör wieder normalisiert.  Was bereits abzusehen ist, ist eine teilweise erhebliche Verteuerung von US Waren, denn wenn der Hersteller mehr verkaufen kann als er produziert, passt er die Preise an. Darauf dann noch „Express-Frachtkosten“ damit die Ware nicht Monate an den Flughäfen herumliegt. Dazu noch die Verzollung und Mehrwertsteuer... Tadaaaa.. Preisexplosion.  (Viele Privatbesteller freuen sich über die angeblich günstigen Preise in den USA, werden aber böse überrascht, wenn Zolleinfuhrabgaben auf Ware und Versandkosten anfallen und die Deutsche Mwst. ebenfalls noch darauf kommt.)  Wir hoffen wir konnten etwas Einblick in die aktuelle Situation gewähren und entsprechend Verständnis bilden, wenn bei Eurem Händler das US Zeug längere Lieferzeiten und leider auch höhere Preise mit sich bringt.    
 Euer GGW Team      
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                            <updated>2021-07-26T18:00:00+02:00</updated>
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